Campingplätze in Venetien

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DAS CAMPINGPARADIES VON DER LAGUNE BIS ZUR ADRIA

Von den Gipfeln der Berge, den grünen Wiesen des Podeltas bis an die slowenische Grenze reicht die Region Venetien. Die Erlebnisvielfalt reicht von kulturellen Highlights wie der Rialtobrücke in Venedig über wundervolle Wanderwege über die Hochebene von Asiago bis zu den goldfarbenen Stränden der Adria – kein Wunder, dass das Gebiet zu den Urlaubs-Hotspots Italiens gehört. Das liegt auch an der Bandbreite der Aktivitäten, die die abwechslungsreichen Regionen Oberitaliens das ganze Jahr über zu bieten haben.

Camping in Venetien boomt schon seit den 60ern als die ersten Touristen die malerischen Strände zwischen Bibione und Jesolo eroberten. Mittlerweile gibt es vor allem an der Lagune von Venedig eine Vielzahl an großen, gut ausgestatteten Campinganlagen, die keine Wünsche offen lassen und vor allem Familien und Wellnessurlauber anziehen. Die hervorragend ausgebaute Infrastruktur gepaart mit dem reichen Angebot an Kultur und beeindruckenden Naturlandschaften machen beide Regionen zum Campingparadies.

ERHOLUNG FÜR KÖRPER UND SEELE

Die Seele und den Körper in Einklang bringen, ist eine Lebensphilosophie auf die immer mehr Menschen wert legen – und das auch im Campingurlaub. Venetien war schon zu Zeiten der Römer ein beliebtes Reiseziel, das zur Erholung von den Strapazen des Alltags genutzt wurde. Heute liegt ein Großteil der Kuranlagen eingebettet in die liebliche Landschaft der Euganeischen Hügel, deren Thermalquellen therapeutische Wirkung haben. Das schwefelhaltige Wasser sowie der vulkanische Schlamm haben nicht nur eine heilenden, sondern auch eine entspannenden Einfluss und locken viele Touristen in Kurorte wie Montegrotto oder Galzignano. Allerdings ist nur ein Teil der Thermalquellen öffentlich zugänglich und viele sind den Besuchern der Hotels oder Kureinrichtungen vorbehalten. Der Ort Abano ist zwar hauptsächlich für seine Heilbäder bekannt, verbindet aber auf gekonnte Weise Wellness und Kultur. Nach einem entspannenden Aufenthalt in einer der gut ausgestatteten Thermen rundet ein Spaziergang durch die verwinkelte Altstadt mit ihren malerischen Häusern das Tagesprogramm ab. Auch wer mit Kindern reist kann beruhigt sein, denn im familienfreundlichen Venetien findet man zum Beispiel an der Küste viele Wasserparks, wie das Aqualandia in Jesolo oder das Aquasplash in Lignano Sabbiadoro.

VON BERGEN UND MEER

Kaum eine italienische Region vereint eine solche Vielfalt an landschaftlichen Eindrücken wie Venetien. Abseits der beeindruckenden Städte treffen Urlauber auf goldfarbene Sandstrände, leuchtende Berge und eine beeindruckende Fauna. Vom Podelta im Süden über die Lagune von Venedig bis Friaul-Julisch Venetien zieht sich der leuchtend gelbe Streifen der Sandstrände entlang der Adriaküste. Viele von ihnen wurden mit einem blauen Band, das für hervorragende Wasserqualität steht, ausgezeichnet und glänzen mit einer fortschrittlichen Infrastruktur, wie zum Beispiel Wegplatten für Rollstühle und Kinderwägen. Ein beliebter Strand ist der ca. 11,5 Kilometer lange Strand von Bibione. Das einst kleine Dorf ist zu einem beliebten Reiseziel geworden und der fast 400 Meter breite, flach ins Meer abfallende Sandstrand ist ideal für Familien.

Ein weiterer beliebter Badeort ist Cavallino-Treporti in der Lagune von Venedig. Das jodhaltige Wasser und der naturbelassene, 15 Kilometer lange Strand mit einem Pinienwald direkt hinter den Dünen, locken viele Reisende an seine Ufer. Ein Erlebnis, das sich niemand entgehen lassen sollte, wartet in den Dolomiten: das sogenannte „Alpenglühen”. Vom zarten Rosa bis hin zum dunklen Nachtblau wechseln hier die Farben der Berge während eines beindruckenden Naturschauspiels, das 2010 auch zu einem Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ernannt wurde. Wendet man den Blick von diesem besonderen Phänomen ab, kann hier das ganze Jahr über eine Vielzahl an Outdooraktivitäten ausgeübt werden. Hobby-Ornithologen kommen hingegen im Podelta, das als Paradies für Wandervögel und einheimische Arten gilt, voll auf ihre Kosten. Viele der labyrinthartigen Wasserwege sind mit dem Boot befahrbar und es lohnt sich, das Fernglas jederzeit im Anschlag zu halten.

DREI STÄDTE, DIE MAN GESEHEN HABEN SOLLTE

Touristenmagnet der Region ist natürlich die Lagunenstadt Venedig. Mit Highlights wie dem von Tauben bevölkerten Markusplatz, der tragischen Seufzerbrücke und dem prunkvollen Dogenpalast, kommen Besucher aus dem Staunen kaum heraus und können an jeder Ecke eine neue Sehenswürdigkeit entdecken. Die beste Zeit um traumhafte Erinnerungsfotos zu schießen ist während des Sonnenuntergangs, wenn die großen Touristenbusse abfahren und die Stadt in ein zartes rosafarbenes Licht getaucht wird.

Nicht weniger prunkvoll und ebenso beliebt wie „La Serenissima”, wie Venedig auch genannt wird, ist die im Landesinneren liegende Stadt Verona. Dank Shakespeares tragischer Liebesgeschichte um Romeo und Julia gilt sie als „Stadt der Liebe” und ein Gang durch die bunten, mittelalterlichen und auch sehr romantischen Altstadtgässchen beweist dies auch. Viele Besucher zieht es natürlich zum Balkon der Julia am Haus der Capulets – leider kommt hier kaum romantische Stimmung auf, denn die Wände sind mit Liebesbekundungen beschmiert und die Statue der Kaufmannstochter abgegriffen. Weit mehr sehenswert ist Veronas Arena an der Piazza Bra, die älter als das Kolosseum Roms ist und in der regelmäßig Opernaufführungen auf Weltniveau stattfinden.

Die dritte Stadt im Bunde, Padua, steht eher im Schatten ihrer beiden großen prunkvollen Schwestern und das, obwohl sie eine der ältesten Universitätsstädte Europas ist. Bogengänge prägen das Stadtbild und auch heute noch machen Studenten einen Großteil der Bewohner aus, weshalb es immer sehr lebhaft in den engen Gassen zugeht. Unbedingt besichtigen sollte man den botanische Garten (ital. Orto Botanico di Padova), welcher als der älteste der Welt gilt und über 6.000 Pflanzenarten beheimatet. Ein beliebter Treffpunkt in der Stadt ist der Prato della Valle, mit seinen vielen kleine Restaurants und Bars – tagsüber findet auf dem Platz ein Markt statt, der allerlei regionale Köstlichkeiten bietet. Ein Tipp, um in Padua zur Ruhe zu kommen: Die Enten von der Osservatorio Brücke beobachten und dabei das Leben der Stadt an sich vorbeiziehen zu lassen.